Karin Keller-Sutter und Reto Lipp: Ist das Interview echt?
In diesem Artikel
Wir haben keine verlässliche Quelle gefunden, nach der Karin Keller-Sutter, Thomas Jordan oder Reto Lipp eine Anlageplattform empfehlen. Gefunden haben wir dagegen Anzeigen, die diese Namen benutzen, um Menschen in der Schweiz auf betrügerische Plattformen zu locken.
Wenn Sie nach dem Video oder Artikel hier gelandet sind: Geben Sie keine Daten ein und überweisen Sie kein Geld. Falls das schon passiert ist, finden Sie die nächsten Schritte unten auf dieser Seite.
Was wir erfasst haben
Zwischen dem 26. Oktober und dem 5. November 2026 haben wir in der Schweiz 7 Anzeigen mit mindestens zwei dieser Namen erfasst: Karin Keller-Sutter, Thomas Jordan, Reto Lipp, Urs Gredig und Sandro Brotz. Sie führten zu fünf Plattformen:
- Toqueñaro: 3 Erfassungen
- Phareauditeau, Orqueñaro, Quelzáñaro und Meer Equityaris: je 1
Der Name der Plattform wechselt ständig, die Geschichte bleibt gleich. Deshalb reicht es oft nicht, nur nach dem Namen zu suchen.
Was Behörden und Medien sagen
- Das Bundesamt für Cybersicherheit hat vor Betrug mit öffentlichen Personen und künstlicher Intelligenz gewarnt.
- SRF hat über Fälschungen mit SRF-Moderatoren berichtet.
- Der Tages-Anzeiger erklärt, was man gegen Fake-Werbung tun kann.
So läuft der Betrug ab
- Eine Anzeige deutet ein Interview oder eine Sendung an, die angeblich nicht gezeigt werden sollte.
- Eine Seite, die wie ein Nachrichtenportal aussieht, erzählt die Geschichte und nennt eine Plattform.
- Ein Formular fragt nach Name, E-Mail und Telefonnummer.
- Kurz darauf ruft ein «Berater» an und verlangt eine erste Einzahlung.
So prüfen Sie es
- Suchen Sie die Sendung auf der offiziellen Website des Senders. Gibt es sie nur in einer Anzeige, ist sie nicht echt.
- Prüfen Sie die Adresse der Seite: Ein grosses Medium veröffentlicht nicht auf einer unbekannten Domain.
- Misstrauen Sie garantierten Gewinnen und jeder ersten Einzahlung «zum Start».
- Prüfen Sie vor jeder Überweisung, ob der Anbieter zugelassen ist.